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Schirmherrin-Bitten

Vergangenen Samstag fand in Niederviehbach das Schirmherrin-Bitten der Feuerwehr für das 150-jährige Gründungsfest statt. Der Festausschuss und die Vorstandschaft traf sich vorm Klosterbauhof zusammen mit zukünftiger Festbraut Theresa Waitl und Festmutter Franziska Birkner um in Begleitung von Musik (Rainer Spielberger) und mit Fotografen (Peter Dausend) zum Gasthof Binderbräu zu ziehen. Vor Ort wurde man gleich herzlich empfangen und von Berti Daffner gefragt warum hier so ein Aufgebot herrscht. Vorstandsvorsitzender Andreas Birkner trug in Versform die Bitte vor ob Berti die Schrimherrin fürs Gründungsfest sein möchte. Selbstverständlich wurde wie bei den vergangenen Bitten auch hier nicht sofort mit einem „Ja“ geantwortet, sondern die Zusagte musste man sich mit der Lösung von verschiedenen Aufgaben erarbeiten. So kam es, dass die Feuerwehrler zunächst Fragen über die Herbergswirtin die Gastwirtschaft und deren Geschichte aber auch Fragen zur Geschichte der Feuerwehr selbst und deren Nachbarwehr beantworten mussten. So erarbeitete man sich mit der Fragerunde und einem darauffolgenden Geschicklichkeitsspiel, einem Geschmackstest von Biersorten und dem Nennen von Kosenamen mühevoll letztendlich die Zusage von Berti Daffner als Schirmherrin für das Gründungsfest 2022. Im Anschluss gab es für alle ein stärkendes Abendessen und der Abend klang in gemütlicher Runde bei Musik aus.


Fahnenbrautbitten

Am vergangenen Samstag traf sich der Fest- und Feuerwehrausschuss Niederviehbach, Ehrenkreisbrandmeister Josef Dausend, Berti Daffner als Festmutter des Jahres 1996, Bürgermeister Johannes Birkner und Fotograf Peter Dausend vor der Kirche in Weigendorf, um mit musikalischer Begleitung von Rainer Spielberger zum Fahnenbrautbitten zu ziehen. Angekommen bei Theresa Waitl fand man die Hofeinfahrt bereits versperrt mit einem Baumstamm vor. In Versform baten sie dann um das Ja-Wort der hoffentlich zukünftigen Fahnenbraut, doch Theresa gab zur Antwort, dass vor einer Zusage noch einige Aufgaben auf die Bittsteller warten. Die Feuerwehrler ließen sich aber dadurch nicht aufhalten, kurzer Hand sägten sie den Baumstamm durch und konnten dann den Hof betreten wo bereits die nächste Aufgabe auf sie wartete.

Hinterm Wohnhaus befanden sich längst die persönlichen Schutzanzüge von einigen Feuerwehrmännern, in der sie als nächstes eine Saugleitung aufbauen mussten. Nachdem auch diese Aufgabe erfolgreich bestanden war machte sich die nächste Gruppe an die dritte Aufgabe. Es mussten mindestens 12 leere Bierkästen horizontal gestapelt werden um sich das Ja-Wort der Fahnenbraut zu verdienen. Dies war ohne jegliche Hilfsmittel keine allzu leichte Aufgabe wie sich herausstellte aber nach dem zweiten Anlauf konnten letztendlich dann 13 gestapelte Kisten vorgewiesen werden, womit auch diese Aufgabe erledigt war. Zu guter Letzt kniete der Festausschussvorsitzende Josef Daffner, erster Kommandant Stephan Neumeier, die Vorstände Andreas Birkner und Stephan Karpfinger sowie die zukünftige Fahnenmutter Franziska Birkner auf einem Holzscheitl mit ihrer Bitte, wo sie dann auch die Zusage von Theresa erhielten. In geselliger Runde lies man den Abend im Anschluss ausklingen.


Fahnenmutterbitten

Auch wenn wir unser Gründungsfest erneut, jetzt auf das Jahr 2022, verschieben mussten, so konnten zumindest die Vorbereitungen am Samstag einen entscheidenden Schritt weiterkommen, denn Franziska Birkner gab ihre Zusage das Amt der Fahnenmutter zu übernehmen. Es war keine Sache im Vorbeigehen, denn die Verantwortlichen um den Festausschussvorsitzenden Josef Daffner hatten sich zuerst am Gasthaus „Zum See“ in Lichtensee getroffen, um mit Bollerwagen, Festbier und musikalischer Begleitung von Rainer Spielberger und Alfons Jänsch in den Eschenweg zu marschieren. Begrüßen konnte Vorsitzender Andreas Birkner dort auch Bürgermeister Johannes Birkner, Kreisbrandmeister Jürgen Schachtner, Ehrenkreisbrandmeister Josef Dausend, Berti Daffner als Fahnenmutter des Jahres 1996 und Fotograf Peter Dausend, der alle Geschehnisse in Bildern dokumentierte. Josef Daffner brachte das Anliegen der Wehr in Versform vor. Natürlich mussten dazu auch einige Prüfungen absolviert werden. Auf allen vieren musste man durch den Hof, Suppe unter erschwerten Bedingungen löffeln, Leistungsabzeichen ganz anderer Art erbringen und natürlich Scheitelknien. Überzeugt gab Franziska Birkner, die Frau des Feuerwehrvereinsvorsitzenden, dann gerne die Zusage.


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